Probenpräparation

Die Präparation umfasst die Herstellung von polierten Präparaten unterschiedlicher Formate und Größen aus festen oder granularen Materialien. Ein hochmodernes Präparationslabor mit umfangreichem Logitech-Equipment ermöglicht die Erstellung von qualitativ hochwertigen Produkten.


© Jörg Fuchs

Körnerpräparat

Körnerpräparat (© Jörg Fuchs)
Körnerpräparat (© Dirk Sandmann / TU Bergakademie Freiberg)
Körnerpräparat (© Dirk Sandmann / TU Bergakademie Freiberg)

Granuliertes Probenmaterial (Partikelgrößen im Bereich 20-2.000 µm) wird mit synthetischem Graphitpulver gemischt und deagglomeriert. Das Gemisch wird in Epoxidharz eingebettet und härtet danach aus. Der Probenblock wird anschließend geschliffen und poliert. Für die Anwendung in der automatisierten Materialcharakterisierung und in der Auflichtmikroskopie stehen folgende Durchmesser der Probenblöcke zur Auswahl: 25 mm, 25,4 mm (1 Inch), 30 mm und 40 mm.

Einbettung (Anschliff)

Einbettungspräparat (© Jörg Fuchs)
Einbettungsmaterial im Auflicht (© Tom Jaroka / TU Bergakademie Freiberg)
Einbettungsmaterial im Auflicht (© Tom Jaroka / TU Bergakademie Freiberg)
Einbettungsmaterial im Auflicht (© Dirk Sandmann / TU Bergakademie Freiberg)

Festes Material (Erze, Metalle, Keramik u.a.) mit einer Partikelgröße ab ca. 5.000 µm wird als Einzelpartikel in Epoxidharz eingebettet. Nach dem Aushärten wird der Probenblock geschliffen und poliert. Mögliche Einsatzgebiete sind die automatisierte Materialcharakterisierung und die Erzmikroskopie. Folgende Durchmesser der Probenblöcke können gewählt werden: 25 mm, 25,4 mm (1 Inch), 30 mm und 40 mm.

Einzelkornpräparat

Einzelkorneinbettung (© Jörg Fuchs)
Einzelkorneinbettung im Auflicht (© Andreas Bartzsch / HZDR)
Einzelkorneinbettung im Auflicht (© Andreas Bartzsch / HZDR)

Mehrere Einzelkörner oder Einzelpartikel mit Partikelgrößen ≥ 100 µm werden in Epoxidharz eingebettet. Nach dem Aushärten wird der Probenblock geschliffen und poliert. Wichtige Anwendungsgebiete sind neben der automatisierten Materialcharakterisierung, in-situ-Analytik mit Elektronenstrahlmikroanalyse (EPMA), Laser-Ablation-induktiv-gekoppeltes-Plasma-Massenspektrometrie (LA-ICP-MS) sowie in-situ-Datierungsmethoden. Folgende Durchmesser der Probenblöcke können gewählt werden: 25 mm, 25,4 mm (1 Inch), 30 mm und 40 mm.

Dünnschliff und Dickschliff

Dünnschliffpräparat (© Andreas Bartzsch / HZDR)
Dünnschliff im Durchlicht (© Petya Atanasova / HZDR)
Dünnschliff im Durchlicht (© Petya Atanasova / HZDR)

Es werden Materialplättchen (überwiegend Gesteinsscheiben) mit einer Dicke ab ca. 20 µm (Dicke nach Kundenwunsch) hergestellt. Dazu wird eine Scheibe aus einem Gesteinsstück herausgeschnitten, getrimmt, geschliffen und mit Epoxidharz auf einen Glasträger fixiert. Nach einem zweiten Trimmen wird die Probe geschliffen und poliert. Ihre Hauptanwendung finden die Präparate in der optischen Mikroskopie, der automatisierten Materialcharakterisierung und in der Kathodolumineszenz-Mikroskopie. Die Präparate sind in den Abmessungen 28 x 48 mm, 48 x 56 mm und 48 x 84 mm erhältlich.

Fluideinschlussschliff

Fluideinschlussschliff im Durchlicht (© Lisa Richter / TU Bergakademie Freiberg)
Fluideinschlussschliff im Durchlicht (© Lisa Richter / TU Bergakademie Freiberg)

Mineral- und Gesteinsplättchen in verschiedenen Stärken (nach Kundenwunsch) werden wiederablösbar auf einem Glasträger fixiert. Die Plättchen werden beidseitig geschliffen und poliert. Die Präparate werden für Fluideinschlussuntersuchungen eingesetzt und in der Abmessung 28 x 48 mm hergestellt.