MLA

Vor einer Analyse mit einem Mineral Liberation Analyser (MLA) sind verschiedene Kalibierschritte notwendig. Dabei werden sowohl das Röntgen-Spektrometer, das Rückstreuelektronenbild als auch der Probenstrom kalibriert. Die Bildinformationen des Rückstreuelektronenbildes werden in Partikelinformationen umgewandelt. Dafür wird der Bildhintergrund erkannt und entfernt. Sich berührende Partikel werden separiert und Bildartefakte entfernt. Die nachfolgende Segmentierung unterteilt die verschiedenen Bestandteile der Probe anhand der Grauwerte des Rückstreuelektronenbildes. Von den segmentierten Probenbestandteilen werden dann, je nach gewählten Messmodus rasterartig oder zentroidbasiert, energiedispersive Röntgenspektren erfasst. Diese Spektren lassen sich Mineralen oder anderen Phasen, wie z.B. Metallen und Legierungen, zuordnen. Die Zuordnung erfolgt durch den direkten Vergleich der erfassten Spektren der Messpunkte mit einer Datenbank an Referenzspektren.